Schwungrad aus Alu ??

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Beitragvon VR6-Alex » Mo 09 Okt, 2006 00:37

hab jemanden gefragt der die leichte scheibe furh, der dreht zwar schneller hoch aber dafür hast kaum mehr nen schleifpunkt!
d.h. müsstest ganz genau wissen wo die kopplung packt.
ein grund mehr für mich die finger von zu lassen!
und dass deiner bei 5tausend dicht macht,kann ursache für nen kaputten kat sein, die dinger verdrehen oft,würd den als allerererstes nachgucken.


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Beitragvon corrivr6 » Mo 09 Okt, 2006 22:03

HI leute


also meint hier jetzt schwung rad oder schwungscheibe???

mfg cem
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Beitragvon g3FreAK » Mo 09 Okt, 2006 22:06

Wo soll da der Unterschied sein ^^
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Beitragvon VR6-Alex » Mo 09 Okt, 2006 23:23

der vr6 motor wie auch jeder andere benötigt die schwungmasse, denke dass es auch an drehmoment obenrum fehlen wird, bin jedenfalls von der geschichte ab!
stattdessen lieber andere nocken + abgasanlage und abstimmung, wird sicher die bessere wahl um n bischen mehr ps zu machen!
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Beitragvon MeikVR6 » Mi 11 Okt, 2006 13:10

Hallo, zusammen!
Also es fehlt kein Drehmoment das ist leider ein Irrtum.
Die Schwungscheibe produziert keine Energie schön wäre es!!!!
Die Schwungscheibe oder Schwungmasse ist eine Komfort sache.
Sie soll bewirken das die Motorbremse sanft verläuft und das der Motor nicht so aggressive hochdreht wie ein Sportwagen!
Wenn man Schwungmasse jetzt beim Vr6 reduziert!
Passiert folgendes der Lerrlauf ist absolut ruhig (wenn alles richtig ausgewuchtet ist).
Der Motor brauch jetzt nicht mehr so viel Kraft aufzubringen um hochzudrehen
Er kann die Kraft besser an die Räder weitergeben.
Folge er dreht besonders im unterem Drehzahlbereich besser hoch
die magische 4000 Marke kann man so etwas austrixen.
Ich fahre selber einen Vr6 mit erleichteter Schwungscheibe und Aluriemenscheibe und 268 Grad Nocken bin abselut zufrieden.
Keine Leerlaufschwankungen oder sonst etwas.
Ich werde mal bei Gelegenheit ein Video machen.
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Beitragvon 3ergolfgti » Mi 11 Okt, 2006 13:31

und wieviel dampf hast denn mit den nocken?? hast auch nen chip dafür machen lassen??
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Beitragvon MeikVR6 » Mi 11 Okt, 2006 19:25

Ich habe folgende Modifikationen:

-Motor neu gedichtet mit neuen Ketten, Gleitschienen und Spanner, Wasser und Ölpumpe
-Kopf geplant und Ventile neu eingeschliffen
-Ein- und Auslasskanäle um 4mm aufgefräst und poliert
-Schrick 268 Grad Nockenwellen
-Ansaugbrücke Kanäle um 4mm vergrößert und poliert
-Drosselklappe aufgefräst und poliert
-Bonrath Powerrohr
-K&N Pilz mit Hitzeschild und Kaltluftzufuhr
-Fächerkrümmer
-ab Kat durchgehendes Rohr bis Sportendschalldämpfer
-verstärkte Haupt- und Pleullager
-erleichterte Schwungscheibe
-Aluriemenscheibe
-Chip von Zoran

Bin aber erst mit allem fertig geworden habe 3 Monate gebraucht zur Leistung kann ich daher noch nichts sagen, weil ich meinen Vr wieder einfahren muss.
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Beitragvon 3ergolfgti » Do 12 Okt, 2006 07:06

fährst dann noch auf den prüfstand???

ich will unbedingt wissen was der dann an leistung hat??
wie lange hast auf den chip vom zoran gewartet?? ich will mir nämlich auch einen anfertigen lassen von dem.
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Beitragvon MeikVR6 » Do 12 Okt, 2006 11:25

Ich fahre noch auf den Prüfstand.
Wenn der Motor eingefahren ist.
Auf den Chip wartest du ungefähr 2 bis 4 Wochen.
Ich habe noch meinen alten Chip von Zoran der war auf Sportauspuff Sportluftfilter abgestimmt.
Aber leider habe ich keinen 2 Sockel dafür.
Der Sockel kommt zwischen den Steuergerätsteckplatz und den Chip.
Er ist dafür da, weil Zoran seine Chips verschlüsselt (Raubkopieschutz), der Sockel wandelt die Signale wieder so um das, dass Steuergerät die Kennfelder lesen kann.
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Beitragvon 3ergolfgti » Do 12 Okt, 2006 11:46

ist dieser sockel dann bei dem chip dabei wenn ich mir vom zoran einen machen lass??
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Beitragvon MeikVR6 » Do 12 Okt, 2006 18:32

Ja der Sockel ist natürlich dabei.
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Beitragvon FE[VR6] » So 15 Okt, 2006 23:28

hallo maik...

also wenn ich im physik unterricht richtig aufgepasst habe, dann müßte doch drehmoment fehlen und außerdem auch das standgas eventuell (nicht zwingend) unruhiger sein...

vielleicht nicht spürbar, aber wenn alle naturgesetze noch gelten dann müßte es so sein... ich sage nur trägheitsmoment usw.

ich suche mal ein paar formeln die das beweisen müßten..

mfg

fabian
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Beitragvon FE[VR6] » So 15 Okt, 2006 23:36

erstmal was zur schingungsdämpfung:


Bei vielen dynamischen Prozessen an Maschinen treten Torsionsschwingungen (zum Beispiel Unwuchten) auf. Schwingungen entstehen durch periodische auftretende Kräfte. Gegenüber einer großen Schwungradmasse sind diese Kräfte relativ klein. Die Schwingungsauschläge sind geringer. Von Nachteil ist, dass eine große Masse in Bewegung gesetzt werden muss, welche bei Fahrzeugen Zusatzgewicht bedeutet. Daher wird meist versucht, die Schwingungen gering zu halten oder auf andere Arten zu verringern (Dämpfung).

Zur Schwingungsdämpfung (eigentlich: Amplituden-Verringerung) erstmals eingesetzt, wurde ein Schwungrad bei dem Motor des BMW-Motorrads R 69 S ab Baujahr 1960, um die zuvor vielfachen Kurbelwellenbrüche infolge von Schwingungen bei dem hochbelasteten Motor zu verhindern. Hier sorgte ein kleines Schwungrad auf der der Kupplung gegenüberliegenden Seite vorn am Motor für einen besseren Gleichförmigkeitsgrad des Schwingungs-Systems Kurbelwelle-Schwungrad-Kupplung.

Eine ähnliche Sonderform des Schwungrades im Pkw bildet das sog. Zweimassenschwungrad. Hier wird durch den Einsatz einer Primär - und einer Sekundärschwungmasse die Übertragung von Motorschwingungen auf den restlichen Antriebsstrang stark reduziert (z.B. Getriebeleerlaufrasseln). Primär- und Sekundärschwungmasse sind durch ein genau abgestimmtes Feder-/Dämpfersystem voneinander getrennt. Die getriebeseitige Schwungmasse (Sekundärschwungmasse) ist höher ausgelegt als die motorseitige Schwungmasse (Primärschwungmasse). Das Massenträgheitsmoment des Getriebes wird hierdurch erhöht, Resonanzschwingungen auf den Antriebsstrang stark reduziert.
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Beitragvon MeikVR6 » Mo 16 Okt, 2006 06:04

Hallo zum Glück liegt die Theorie weit von der Praxis entfernt.
Du hast schon recht jeder Motor braucht eine Schwungmasse.
Und jetzt denk mal nach wo die ist!!!!
Schau dir mal die Kurbelwelle an!
Ich kann dir bloß sagen das der Lehrlauf ruhig ist das ich keine Schwingungen habe und das er bei 3000 u/min schon richtig gut abgeht.
Das Drehmoment geht vom Motor aus und nicht von der Schwungscheibe.
Wenn du die Schwungmasse erleichterst dann wird die Kraftübertragung vom Motor zum Getriebe verbessert wenn der Motor hoch dreht dann muss die Masse der Schwungscheibe mit beschleunigt werden weil die Masse aber dem trägheitsgesetz unterliegt bremst sie das hochdrehen ab.

Das Massenträgheitsgesetz besagt:
Nach dem Massenträgheitsgesetz ist jeder Körper bestrebt seinen momentanen Bewegungszustand beizubehalten(Schwungscheibe dreht mit gleichbleibenter Umdrehungsgeschwindigkeit) und jeder Änderung dieses Zustandes(hoch drehen des Motors) einen Wiederstand entgegenzusetzen.
Ist die Masse der Schwungscheibe kleiner so ist auch die trägheit geringer um so schneller dreht er hoch!!!!
Die Massenträgheit ist das halbe Produkt aus der Masse und der quadrierten Geschwindigkeit.Da die Geschwindigkeit quadratisch eingeht ist ihr Einfluss entsprechend größer als der der Masse

Und denke mal nach warum die Motoren auf den Motorprüfständen ohne Schwungscheibe laufen.
Zu den Lagerkräften und Mechanischen Schwingungen komm ich dann später, komme gerade von Nachtschicht.

gruß Meik
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Beitragvon giovanni1978 » Mo 16 Okt, 2006 09:10

Na das ist doch mal ne Antwort! Und das nach der Nachtschicht. Ist aber einwandfrei korekt. Ich lasse alle Motoren auf dem Prüfstand ohne Schwungscheiben laufen! Ach die leistung wird ohne gemessen. Ansonsten würden die Kurven der Drehzahlentfaltung auch anders ausfallen!
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